Regional Director East - Michael Kessler

1984 hat Michael Kessler mit einem Nebenjob bei G4S begonnen. Kontinuierlich kletterte er die Karriereleiter weiter hinauf, bis er da angelangt ist, wo er heute steht: Als Regional Director East auf Managementebene

 Hallo Michael! Bei Dir hat alles mit einem Nebenjob angefangen, stimmt’s?
Ja, das war tatsächlich so. Damals hätte ich mir bei weitem nicht vorstellen können so lange bei G4S zu bleiben und auf Managementebene die Geschäfte maßgeblich mitzubestimmen. 1984 habe ich, den Maturaabschluss gerade erst in der Tasche, begonnen Medizin zu studieren. Und nebenbei suchte ich eine Beschäftigung, die sich mit dem Studium gut vereinbaren ließ.
Scheinbar hat Dir G4S etwas geboten, das verlockender war als das Medizinstudium…
Bei G4S habe ich ganz schnell gemerkt, dass viel möglich ist, wenn man das entsprechende Engagement an den Tag legt und Interesse daran zeigt weiterzukommen. Dass Karriere möglich ist, wusste ich sehr früh, wie weit sie für mich gehen würde damals freilich noch nicht. Begonnen habe ich nämlich als Standposten. Neben dem Studium, wie schon erwähnt. Und mein erster Schritt die Leiter hinauf war eine hauptberufliche Tätigkeit als Kontrollor.
Aber dabei blieb es nicht. Wie ging es danach weiter für Dich?
Nein, dabei blieb es nicht. Ich habe einiges durchlaufen. Vom Standposten, Revierfahrer, Detektiv zum Kontrollor, dann Operation Manager, Service Manager und Key Account Manager, 2001 stellvertretender Branch Manager für die Steiermark, 2005 Branch Manager für die Steiermark und seit 2011 bin ich nun Regional Director East in Wien.
Sag, wie sieht der Arbeitsalltag eines Regional Directors eigentlich aus? Was machst Du den ganzen Tag lang?
Nun ja, zunächst einmal gibt es bei G4S in Österreich zwei Regional Directors. Einen für die östlichen Bundesländer und einen für die westlichen. In meine Zuständigkeit fallen neben Wien, und Niederösterreich auch Kärnten und die Steiermark. Im Burgenland gibt es keine eigene Niederlassung, das wird quasi mit Niederösterreich mit bedient.
 Eine zentrale Aufgabe ist es, die verschiedenen Bereiche und Abteilungen zu koordinieren. Außerdem müsse Kundenkontakte hergestellt, aufgefrischt und gepflegt werden. Es werden Auftrags- und Qualitätsgespräche ebenso wie Mitarbeitergespräche geführt.
Der typische Arbeitstag ist grundsätzlich mit diversen Terminen durchgeplant. Plötzlich auftretende Ereignisse im Kunden- und/oder Mitarbeiterbereich wirbeln dann nicht selten alles wieder durcheinander, sodass kurzfristig ganz neu organisiert werden muss. So hält beinahe jeder Tag Überraschungen parat. Da heißt es flexibel sein und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Das ist ganz schön viel und bestimmt auch sehr herausfordernd.
Ja, das ist es. Die Aufgabenstellungen sind sehr komplex, einfache Lösungen gibt es da selten. Schließlich müssen immer gleich drei Seiten berücksichtigt werden:  Die der Kunden, die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die des Unternehmens. Es liegt auf der Hand, dass die Interessen der einzelnen Parteien oft weit auseinander liegen.  Da muss man die Fähigkeit haben, Prozesse ganzheitlich zu betrachten.
Und welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte man abgesehen davon noch mitbringen, wenn man als Regional Director arbeiten möchte?
Ohne Branchenkenntnisse geht es nicht, würde ich sagen. Ich sehe es als großen Vorteil, dass ich viele Stationen im Unternehmen durchlaufen und den Betrieb aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt habe. Außerdem sind Ausdauer und die Freude am Umgang mit Menschen ein Muss. Dann noch Organisationstalent, Selbstmotivation und eine grundsätzlich positive Einstellung.
Die Arbeit bei G4S ist nicht immer ein Honigschlecken und man wird schon hin und wieder an seine Grenzen gebracht. Dafür erwartet einen aber auch ein sehr vielseitiges, abwechslungsreiches Aufgabengebiet. G4S hat Kunden und Partner in allen Branchen und Bereichen. Unsere Möglichkeiten Sicherheitsdienstleistungen anzubieten sind beinahe unbegrenzt!
Vervollständige bitte den Satz: „Als Regional Director ist es mir besonders wichtig,…“
„…dass unsere Kunden mit uns zufrieden sind, weil das die Grundlage unseres Erfolges ist.
…dass die in unserem Einflussbereich liegenden Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich gestaltet werden.
…dass jede Kollegin und jeder Kollege seinen Verantwortungsbereich nachhaltig übernimmt und die anfallenden Aufgaben konsequent erledigt.“